Amazon EKS – Was steckt dahinter?

Nach der Ankündigung einer Managed Kubernetes Lösung auf der re:Invent Ende 2017 hat das lange Warten seit letzter Woche ein Ende. EKS [1] wird generell verfügbar und kann allgemein genutzt werden, wenn auch die EU-Regionen vorerst außen vor sind. Wir wollen uns kurz anschauen, was EKS uns nun wirklich abnimmt und um welche Bereiche man sich selbst kümmern muss.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, einen Kubernetes-Cluster selbst zu betreiben. Angefangen beim manuellen Aufsetzen auf die harte Tour [2] über CLI-Tools kube-adm, kops oder andere kommerzielle Angebote kann man aus einer Vielzahl von Möglichkeiten auswählen. Mit EKS (Elastic Kubernetes Service) nimmt AWS uns das Aufsetzen und den Betrieb der Master Nodes ab, inklusive HA-Unterstützung und Integration mit AWS-Diensten.

Andere Public-Cloud-Anbieter stellen mit Google Kubernetes Engine (GKE) und Azure Kubernetes Service (AKS) bereits fertige Managed Kubernetes Angebote zur Verfügung. EKS fällt hier aber ein wenig aus der Reihe. Anders als bei GKE und AKS hat man bei EKS nur die Minion-Instanzen in Form einer oder mehrerer AutoScaling Groups unter Kontrolle. Die Master werden von EKS verwaltet, d.h. Themen, wie Updates, Hochverfügbarkeit und Skalierung können wir delegieren.

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