Wie wir AWS Partner geworden sind

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Seit Anfang Mai ist es nun offiziell: Wir sind „APN Standard Partner“ von Amazon Web Services! Damit sind wir, neben der Software AG, der zweite AWS Partner mit Sitz in Darmstadt. Wie kam es dazu und warum haben wir das auf uns genommen?

Überzeugungstäter von Anfang an

Wir leben und arbeiten schon eine ganze Weile in der AWS Cloud; aus Überzeugung. Vor über fünf Jahren fing es mit ein paar EC2-Instanzen und ein bisschen S3-Storage an. Aber uns war schnell klar, dass „die Cloud“ mehr ist als nur „Blech auf Knopfdruck“. Die Cloud entspricht einfach unserer Art zu arbeiten. Wir leben DevOps (mit kleinem „Ops“ und großem „Dev“). Und „infrastructure-as-code“-Ansätze erlauben uns viele Dinge: Angefangen mit der Fähigkeit jederzeit deployen zu können, über sicher zu sein, dass dev und prod wirklich so aussehen, wie sie es sollen, bis hin zu der Möglichkeit schnell kleine, wiederholbare Experimente zu machen. Das alles ist ohne Cloud deutlich schwieriger und aufwändiger.

Produkte bauen ganz einfach

Also Cloud. Aber welche? AWS gab uns von Anfang das Gefühl, zu wissen, was wir brauchen – ohne explizit darüber geredet zu haben. Das war am Anfang fast ein wenig unheimlich. Wenn wir ein Problem hatten, war die geflügelte Frage „gibt‘s da nicht auch was von AWS?“. Und ja, es gab eigentlich fast immer was.

Das Tooling, das AWS bietet, ist unserer Wahrnehmung nach bei (fast schon trotz) sehr großer Breite auf höchstem Niveau (auch wenn nicht immer alles sofort die eierlegende Wollmilchsau ist). Damit können wir uns einfach auf das Wesentliche, nämlich das Produkt, konzentrieren. Klein anfangen und dann nach Bedarf größer werden, funktioniert hier ganz prima. Die AWS Services funktionieren einfach. Wir verlieren nicht an Entwicklungstempo, wenn wir zwischendrin merken, wir brauchen noch einen weiteren Service. Damit wird auch die Infrastruktur agil.

Auch die Integration der Services untereinander finden wir topp. Es hakt äußerst selten mal, wenn man versucht einen AWS Dienst von einem anderen heraus zu benutzen. Und, wir haben uns nie bei der Entwicklung in eine Sackgasse manövriert, weil irgendwas prinzipiell nicht ging. Wir haben uns am Anfang immer gefragt: „Wie macht AWS das?“.

Die Philosophie passt

Mittlerweile wissen wir, warum das so ist, weil wir selbst von AWS Dinge gefragt werden wie „Was braucht ihr denn?“ oder „Was ist Euch in den nächsten Monaten/im nächsten Jahr wichtig“. Die AWS-Philosophie, die Art wie mit uns als Kunde umgegangen wird, passt einfach. AWS gibt uns das Gefühl auf Augenhöhe in den Dialog zu treten.

Und irgendwann in so einem Dialog hieß es sinngemäß von unserem AWS Account Manager: „Ihr macht so viele geile Sachen bei uns, wollt ihr nicht Partner werden?“.

Ja, wollten wir.

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