Brettspielabende: Nach der Arbeit noch schnell ins Dungeon, zum Mars oder ein paar Felder bestellen…

Seit geraumer Zeit gibt es bei uns Brettspielabende. Weil ich selbst sehr begeisterter Brettspielfan bin, habe ich zu einem Neujahrs-Kick-Off mal eine Auswahl von Spielen mitgebracht. Den Kollegen hat das gemeinsame Spiel an diesem Abend sehr viel Spaß gemacht – man hat eine gemeinsame Aktivität abseits der Tastatur und lernt Kollegen aus anderen Teams besser kennen. In der folgenden Unternehmensretrospektive kam deshalb der Wunsch auf, einen regelmäßigen Spieleabend zu initiieren.

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Seither finden sich nach jeder ersten Retro im Monat Leute zum Spielen zusammen. Mal spielen alle zusammen ein Spiel, wie etwa im August Captain Sonar, mal teilen wir uns zu kleineren Grüppchen auf (zum Thema „kooperative Spiele“ etwa kamen Robinson Crusoe und Space Alert parallel auf den Tisch). Meist beherrscht ein Thema den Abend; vor allem auch deswegen, weil dadurch die Spielauswahl einfacher wird. Der Begriff „Thema“ ist dabei weit gefasst:

  • Es kann thematisch im engeren Sinne in den Weltraum oder zu den Wikingern gehen.

  • Thema kann aber auch ein Mechanismus (Warteschlangenmanipulationsspiele, Stichkartenspiele, etc.) oder

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  • ein aktuelles Event wie die Bekanntgabe der „Spiel des Jahres“-Nominierungen sein.

Wir hatten auch schon Besuch von Brettspiel-Podcastern (Grüße an die Brettagogen und die Bretterburg). Das größte Event in der Brettspielszene war natürlich die letzte Woche zu Ende gegangene SPIEL – die Internationalen Spieltage in Essen. Im Nachgang der Messe wird es bei uns zum wiederholten Mal eine Nachbereitung der Messe geben, auf der diejenigen, die auf der Messe waren, von ihren Eindrücken berichten und ihre Beutestücke zeigen können. Es werden Spieleautoren, Rezensenten, Blogger und jede Menge Spielbegeisterte mit von der Partie sein. Alle, die nicht auf der Messe sein konnten, bekommen so (hoffentlich) einen Eindruck von der Atmosphäre und dem Flair der Veranstaltung; und nicht zu vergessen frischen Spielnachschub.

Mittlerweile trifft sich die ein oder andere Runde auch mal „außer der Reihe“ etwa für eine Runde Descent oder bald Gloomhaven.

So bringen Gesellschaftsspiele auch bei uns Leute zusammen, helfen Team-übergreifend mit allen in der Firma in Kontakt zu bleiben und vor allem gemeinsam Spaß zu haben.

Vortrag: Technologieentscheidungen in selbstorganisierten Teams

Es fühlt sich völlig natürlich an: Technologieentscheidungen werden von den Entwicklern in den Teams getroffen – nicht durch den CTO oder einen übergeordneten Architekten. Die Entwickler in den selbstorganisierten Teams kennen die zu lösenden Probleme am besten und haben meist auch einen guten Überblick über die möglichen technischen Lösungen. Nach einigen Wochen aber entsteht Streit: Jeder will mitreden. Die Entwickler sind nicht immer alle einer Meinung. Wie viele Standards brauchen wir für alle Teams? Ein Praxisbericht über sinnvolle Rahmenbedingungen für Technologieentscheidungen in selbstorganisierten Teams.

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Software Engineering Project

Die Software Technology Group der TU Darmstadt bietet jedes Jahr im Wintersemester das Software Engineering Projekt an. Dabei wird Firmen die Möglichkeit gegeben, Projekte an studentische Gruppen zu vergeben und so potenzielle neue Mitarbeiter kennen zu lernen. Studenten bietet es eine Abwechslung zum theoretischen Studienalltag, indem sie in einer realen Aufgabe praktische Erfahrung sammeln können. cosee nimmt seit einigen Jahren daran Teil. Aus einem der Projekte möchte ich einen Erfahrungsbericht geben.

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Technologieentscheidungen made in cosee

Ausgangssituation

Wie Konstantin schon in seinem Vortrag Entscheidungen an die Basis! Aber richtig. geschildert hat, werden Entscheidungen bei cosee im bzw. durch das verantwortliche Team getroffen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Technologien (Programmiersprache, Bibliotheken & Frameworks, etc.), die für ein Projekt eingesetzt werden sollen. Am Anfang hat dies auch gut funktioniert, da auf diese Weise die betroffenen Entwickler direkt entscheiden konnten, was aus ihrer Sicht am besten für das jeweilige Problem geeignet war.

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